Ein Steak rückwärts grillen – Einzigartige Grillideen für das nächte BBQ

 
Ein Steak grillen ist eine Kunst für sich. Doch manchmal braucht es für ein perfektes Dinner ein bisschen mehr Experimentierfreude. Haben Sie zum Beispiel schon mal vom Steak rückwärts grillen gehört? Nein? Sie wissen gar nicht wirklich, was das bedeutet? Dann lassen Sie es uns Ihnen erklären!

Steak rückwärts grillen – „Reverse Searing“

Ursprung findet der Begriff „Steak Rückwärts Grillen“ im Englischen Äquivalent Reverse Sear. In Amerika ist diese Methode schon lange etwas ganz Normales. Vom Reverse Sear wird sich versprochen, ein Steak direkt auf den Punkt grillen zu können. Doch wie funktioniert’s?

Das „Rückwärts Grillen“ ist, wie der Name schon sagt, schlichtweg die Umkehrung des normalen Grillprozesses. Normalerweise wird das Steak erst scharf angegrillt und anschließend indirekt bei niedriger Hitze weitergegart. Bei der „Rückwärts“-Methode wird dies nun umgedreht: das rohe Fleisch wird zuerst indirekt (also nicht direkt über dem Feuer) bei niedriger Temperatur vorgegart und anschließend heiß angegrillt.

Beim anfänglichen indirekten Angaren liegt die Optimaltemperatur bei circa 90 – 120 Grad. Je niedriger die Temperatur, desto besser ist das letztlich Endergebnis. Beim anschließenden scharfen Angrillen des Steaks, müssen Sie aber darauf achten, dass die Temperatur des Fleisches (anders als beim herkömmlichen Grillen) noch einmal ansteigt, um die essentielle Kruste zu erzeugen. Dadurch kann das Fleisch übergaren. Beenden Sie das Vorgaren also etwas früher als gewohnt. Wenn Sie Ihr Steak zum Beispiel medium genießen wollen, sollten Sie es beim „Rückwärts Grillen“ nur bis 50 Grad Celsius ziehen lassen und es anschließend bei mindestens 250 Grad 1-2 Minuten lang grillen. Wichtig ist hier, dass der Grill richtig heiß ist und und die Kruste so schnell wie möglich erzeugt wird. Achten Sie darauf das Steak erst nach dem Grillprozess zu würzen.

Steak rückwärts grillen – Worauf muss ich achten?

Es ist wichtig, dass das Steak schön gleichmäßig gegart wurde und die Kruste schön und vollflächig ist. Auch der Kern des Fleisches sollte schön, also durchgehend rosafarben sein, ohne einen grauen Rand. Eine gute Kruste erreichen Sie am ehesten mit einer praktischen Grillplatte aus Gusseisen, die Sie auf dem Grillrost platzieren.

Das „Rückwärts Grillen“ bietet Ihnen vor allem kulinarische Vorteile: Nur mit dieser Methode ist es möglich, eine krosse Kruste zu erzeugen, die beim Garen nicht wieder aufweicht. So stehen beim Geschmack die Röstaromen im Mittelpunkt. Das Steak kommt zudem weicher auf den Teller und bleibt länger warm.

Sprechen Sie uns auch gerne an

Wir hoffen, dass wir Sie mit dieser Methode ein wenig zum Experimentieren einladen können. Verzagen Sie nicht, wenn das „Rückwärts Grillen“ nicht beim ersten Mal funktioniert. Hier ist nämlich Übung gefragt. Sollten Sie noch weiteres Interesse an verschiedenen Grillmethoden haben oder sich einfach zum Thema Outdoor Cooking informieren wollen, dann sprechen Sie uns auch gerne an!

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